Preisträger*innen
Nataša Ivančičević
Weitere Preisträger/innen
- 2026 Nataša Ivančičević
- 2025 Gruppo dei vincitori e delle vincitrici
- 2025 Groupe des lauréates et lauréats
- 2024 Louisa Merten
- 2022 Gianna Olinda Cadonau
- 2021 Groupe des lauréates et lauréats
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- 2020 Thomas Duarte
- 2019 Groupe des lauréates et lauréats
- 2019 Nessun vincitore di premi
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- 2017 Alexandre Hmine
- 2017 Groupe des lauréates et lauréats
- 2016 Barbara Schibli
- 2015 Virginia Helbling
- 2015 Groupe des lauréates et lauréats
- 2014 Keine Preisträgerin, kein Preisträger
- 2013 Groupe des lauréates et lauréats
- 2012 Henriette Vásárhelyi
- 2011 Groupe des lauréates et lauréats
- 2010 Maja Peter
- 2009 Groupe des lauréates et lauréats
- 2008 Roman Graf
- 2007 Groupe des lauréates et lauréats
- 2006 Simona Ryser
Der zweite Chrysalide – Binding Förderpreis für Literatur (vormals Studer/Ganz-Preis) geht an die Schriftstellerin Nataša Ivančičević (Jahrgang 1989) für ihr Manuskript «Die zweite Zunge». Die Jury zeigt sich beeindruckt von Nataša Ivančičevićs Text, der vor dem Hintergrund eines migrantischen Lebens in der Schweiz leicht übersehbare Facetten des Konzepts «Muttersprache» thematisiert und tiefgreifende Fragen aufwirft: Inwiefern kann uns eine Sprache gehören? Ist es plausibel, zwischen mehreren Sprachen so etwas wie eine Heimat zu finden? Überzeugend für die Jury war die Idee des Übersetzens als Lebensmetapher und insbesondere Nataša Ivančičevićs treffende Bildsprache und die sorgfältige Komposition des Texts: Ein Roman, der notwendige inhaltliche Ambivalenzen nicht scheut, der die Verschränkung von Sprache und Leben auch jenseits des Migrationskontexts beleuchtet.
Die Medienmitteilung kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Die öffentliche Preisverleihung findet am 14. Januar 2027 im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio hält Dominic Oppliger. Nataša Ivančičević liest aus ihrem Manuskript.
Das Buch erscheint 2027 im Lenos Verlag.
Autor*innenporträt
Nataša Ivančičević wurde 1989 in Serbien geboren, wuchs in Basel auf und lebt heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Birsfelden. Sie arbeitet als Texterin und schreibt auf Deutsch, das Serbische ist darin als zweite Stimme präsent. Ihre Kurzgeschichten standen auf Short- und Longlists von Literaturwettbewerben und erschienen in Anthologien und Zeitschriften. Im November 2026 nimmt sie an der Literaturwerkstatt von ALIT im Literaturhaus Zürich teil.
Jury
Florian Bissig, Nadia Guddelmoni, Manuela Hofstätter, Simon Leuthold, Dominic Oppliger, Barbara Sauser, Silvia Süess. Moderation: Liliane Studer